Der erfolgreiche Handwerksbetrieb

Stand: April 2014Artikelnummer: 2208

Broschüre

Titelbild der Publikation - Der erfolgreiche Handwerksbetrieb© Fotoagentur/Uwe Völkner

Handwerksunternehmen bei der Bewältigung des demografischen Wandels zu unterstützen war das Anliegen des INQA-Projekts "HandwerkF!T – Den demografischen Wandel im Handwerk gestalten und Erfolge sichtbar machen". Im Mittelpunkt standen hier die Gestaltung der individuellen Arbeitsbedingungen und die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Beschäftigten. Gerade kleine Unternehmen für die aktuellen und zu erwartenden demografischen Entwicklungen bereit zu machen und dafür die Handwerksbetriebe sowie ihre Berater mit konkreten Anregungen und Instrumenten auszurüsten, war das Ziel.

Am Projekt HandwerkF!T haben sich insgesamt 39 Unternehmen aus verschiedenen Branchen beteiligt. Am häufigsten vertreten waren mit 17 Betrieben das Metall-, Elektro- und Kfz-Handwerk sowie mit elf Betrieben das holzverarbeitende Handwerk. Weitere vier Betriebe kamen aus dem Bereich Sanitär/Heizung/Klima. Sechs Betriebe kamen aus unterschiedlichen Branchen, wie z. B. dem Bäcker-, Glas- oder Reinigungsgewerbe. Im Projekt waren alle Betriebsgrößen vertreten: Die Spannweite lag zwischen drei und 158 Beschäftigten. Der regionale Schwerpunkt des Projekts lag im Gebiet Niederrhein, einige Betriebe kamen aber auch aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet – überwiegend lagen die Betriebe eher im ländlichen Raum.

Auch wenn die Erfahrungen aus dem Projekt HandwerkF!T somit nicht repräsentativ für das gesamte Handwerk in Deutschland sein können, wurden in dem Projekt viele Erfahrungen gesammelt, die für andere Gewerke nützlich sein können. Denn die Vorgehensweise in den Betriebsprojekten ist ohne weiteres auf alle Branchen und Regionen übertragbar. Die Betriebe stellten in mindestens einer Hinsicht ein Positivauswahl dar: Alle Inhaber – und auf sie kommt es ganz besonders an – waren bereit, sich den Themen Gesundheit und Personalentwicklung zu stellen, dazu mit externen Fachleuten zusammenzuarbeiten und ihnen Einblick in betriebliche Unterlagen und Abläufe zu gewähren. Sie waren zudem offen für einen Ansatz, der alle Beschäftigten in das Analysieren von Problemen und das Entwickeln von Maßnahmen einbezieht.

Diesem kooperativen und ganzheitlichen Ansatz verdanken wir die vorliegende Handlungshilfe. Hier werden die Konzepte und Maßnahmen vorgestellt, die sich in den "HandwerkF!T"-Betrieben in der Praxis bewährt haben.

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Erschienen 2018

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