Teams und Belegschaften systematisch entwickeln

Stand: März 2020Artikelnummer: 3078

Drei Werkzeuge für Qualifizierung, gute Arbeitsgestaltung und Nachfolgeplanung im Mittelstand

Titelbild der Publikation - Teams und Belegschaften systematisch entwickeln© Fotoagentur FOX/Völkner

Mittelständische Unternehmen müssen angesichts alternder Belegschaften und zunehmender Anforderungen an die Qualifikation ihrer Beschäftigten die Zukunft sorgfältig planen. Drei Instrumente sind dabei besonders nützlich: Die Altersstrukturanalyse hilft, den Personalbedarf genau zu planen. Mit der Qualifikationsbedarfsanalyse lassen sich die Weiterbildungserfordernisse im Unternehmen grob skizzieren. Eine alternskritische Gefährdungs- und Belastungsanalyse zeigt, wie sich Arbeitsplätze und Tätigkeiten alternsgerecht gestalten lassen. Die Broschüre erläutert, wie aus den Ergebnissen dieser drei Analysen im betrieblichen Zusammenhang die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden können. Ziel sind dabei Maßnahmen einer alternsgerechten Arbeitsgestaltung, wobei die mit den Instrumenten gewonnenen Erkenntnisse ganzheitlich im Zusammenhang betrachtet werden. Die Beteiligung und Wertschätzung der Beschäftigten ist Teil dieses Prozesses.
Im ausführlichen Anhang werden Werkzeuge vorgestellt, mit denen der demografische Wandel in KMU beteiligungsorientiert gestaltet werden kann. Die Broschüre richtet sich an Unternehmensleitungen, Fach- und Führungskräfte, Betriebs- und Personalräte, Gesundheitsbeauftragte sowie Beauftragte für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM).

Die hier erläuterten Werkzeuge, Vorgehensweisen und Methoden haben den Praxistest bereits bestanden, da die Broschüre auf dem Forschungsprojekt "Erfolgreiche Personalpolitik zu Förderung und Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im Zuge des demografischen Wandels - Bilanz erprobter Vorgehensweisen und Nachnutzung" basiert, das vom Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung (BIT e. V.) im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführt wurde. Ebenso wurden die Methoden langjährig in verschiedenen Branchen in Forschungs- und Beratungsprojekten erfolgreich eingesetzt und kontinuierlich verbessert, wie zum Beispiel in den INQA - Projekten „Alternsgerechte Arbeitsgestaltung in der Eisen- und Stahlindustrie“ (www.ergo-stahl.de) und „Den demografischen Wandel in der Textil- und Bekleidungsbranche gestalten“ (www.textil-fit.de).

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Erschienen 2019

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