Dialog statt Duell. Ein Impuls für betriebliche Demographiearbeit

Stand: April 2011Artikelnummer: 2080

Broschüre

Der faire, vertrauensvolle und konstruktive Umgang der Sozialpartner in der chemischen Industrie ist schon seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Insofern ist es logisch und nur konsequent, dass man sich hier den Herausforderungen des demographischen Wandels gemeinsam und im Konsens stellt. Ziel aller Anstrengungen ist der möglichst lange und gesunde Verbleib aller Beschäftigten in Arbeit - möglichst bis zum Eintritt ins gesetzliche Rentenalter. Wie das gehen kann, haben die Sozialpartner - die IG Bergbau Chemie Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie - im Rahmen des gemeinsamen Projekts "Demographiefeste Personalpolitik in der chemischen Industrie (deci)" erprobt.

Gemeinsam mit den Unternehmen und den Beschäftigten vor Ort in den Betrieben wurden exemplarische Lösungen für unterschiedliche Handlungsfelder entwickelt, umgesetzt und ausgewertet. Welche das sind und vor allem wie so ein Demographie-Projekt im Betrieb initiiert und umgesetzt werden kann, darüber informiert diese Broschüre.

Nach einer kurzen Einführung in den Status quo betrieblicher Demographiearbeit wird das Projekt deci überblicksartig vorgestellt. Im Anschluss daran werden die relevanten betrieblichen Aufgabenfelder erläutert, die im Unternehmen bearbeitet werden müssen. Steht in diesem Teil der Broschüre noch das 'Was' im Zentrum, also die Frage nach den wesentlichen Inhalten von Demographiearbeit, so rückt dann das 'Wie' stärker in den Blickpunkt, also Fragen rund um das konkrete Anpacken, Durchführen und Auswerten von betrieblichen Demographieprojekten. Dabei werden auch jene Faktoren herausgestellt, die den Erfolg eines solchen Demographieprojekts fördern und wahrscheinlicher machen.

Die Broschüre versteht sich als Impuls für Personaler und Betriebsrat, sich näher mit dem Thema Demographiefeste Personalpolitik zu befassen, um im Anschluss daran ihren Betrieb zukunftsfest zu machen. Dass andere diesen Weg schon erfolgreich beschritten haben, zeigt das letzte Kapitel, in dem Beispiele guter Praxis aus dem deci-Projekt vorgestellt werden.

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